Im Süden nix neues

9. Juli 2013

In einem bemerkenswerten Interview gibt der Spitzenkandidat der Bayern-SPD Christian Ude, nach der Räumung eines Camps von hungerstreikenden Flüchtlingen ein paar Aussagen zum Besten, die zeigen, dass sich auch (oder gerade?) mit der SPD an der Regierung in Bayern nix wesentliches ändern würde:

„Da habe ich schon drei Tage vorher Wetten abgeschlossen: Die Schwangere ist wahrscheinlich nur dabei, damit man hinterher erzählen kann, sie sei von der Polizei misshandelt worden sei. Das gehört zum klassischen Repertoire.“

„Ich halte im Gegenteil vieles, was die Szene verkündet, für grob unerträglich, wenn sie etwa kein Wort des Bedauerns findet, dass Rettungsfahrzeuge behindert werden sollten. Ich erinnere mich, wie wir alle empört waren, als in Hoyerswerda Neonazis Rettungsfahrzeuge behindert haben. Da hieß es, das sei versuchter Mord. Und jetzt wird das plötzlich als politische Widerstandshandlung begrüßt.“

Und das kann die CSU halt noch besser.