Zu Gast bei Antideutschen

10. Juli 2006

Ein israelischer Film-Aktivist beschwert sich bei Indymedia über Deutsche Hausbesetzer, die glauben, dass das Zeigen von israelischen Prügelbullen Antisemitismus befördern würde. Deshalb wird ihm auch bei einem Indymedia-Film-Festival das zeigen seiner Doku-Videos verweigert. Allerdings nicht von den VeranstalterInnen, sondern vom Hausplenum des besetzten Hauses. Das wiederum ist nur konsequent, denn Kritik an Israel ist dort verboten:

Das Hausplenum bietet auch anderen Gruppen kein Podium für Israelkritik, da wir den Anspruch haben, dass im Haus keine Veranstaltungen mit israelkritischem Inhalt stattfinden und wir solche Veranstaltungen, Aktionen, etc. auch nicht unterstützen wollen. Personen bzw. Gruppen, denen wir aufgrund solcher Inhalte absagen, werfen wir damit jedoch nicht pauschal Antisemitismus vor.

Quelle: http://topf.squat.net/

Immerhin wird also z.B. israelischen Linken zumindest nicht pauschal Antisemitismus vorgeworfen, was diese aber wohl auch nicht daran hindern wird, für das Hausplenum umgefähr so viel Sympathie zu empfinden wie ich für Leute, die mir erklären, dass der Prügeleinsatz bei der letzten Anti-Sozialraub-Demo schon irgendwie notwendig gewesen sein wird.

Die ganze Story hier und falls das deutsche Indymedia das inzwischen gelöscht hat, nochmal bei Indymedia Israel.

7 Kommentare

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  1. Comment von Mossad

    Heul Doch

  2. Comment von nachdenklich

    Nun hat offenbar auch der Mossad erkannt, dass mein Blog verstärkt mit psychologischer Kriegsführung bekämpft werden muss. Weiter so!

  3. Comment von niffl

    Vielleicht hätt der Jude nicht draussen bleiben müssen, wenn er brav mit der Deutschland-Fahne gewunken hätte.

  4. Comment von anti-volk

    So ein völkischer Müll: Kritik an Isralischen Bullen oder Militär ist „anti-israelisch“, Hetze gegen gegen israelische Linke dagegen nicht (sind ja Volksverräter). Staat=“Volk“, Interessen des „Volks“=Interessen von Konzernen und Militär

    Ich kotz gleich!

  5. Comment von arschloch

    dein blog muss überhaupt gar nicht bekämpft werden.
    es interessiert einfach keine sau, was du so absonderst, paule.

  6. Comment von ?

    wer ist Paule?

  7. Comment von nachdenklich

    dein blog muss überhaupt gar nicht bekämpft werden.
    es interessiert einfach keine sau, was du so absonderst, paule.“

    1. Ich heiße nicht „paule“.
    2. Dein Kommentar beweist das Gegenteil
    3. Wäre es mir auch total egal, ob’s jemand interessiert, denn den Blog mach‘ ich in erster Linie für mich persönlich, aber ich freue mich über jede und jeden, der/die mal reinschaut, solange es keine AntisemitInnen, RassistInnen, SexistInnen oder sonstige Arschlöcher sind.

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