Libanon? Wo ist das denn?

26. Juli 2006

So, nach mehreren Tagen Abstinenz nun ein leichtes Thema zum Wiedereinstieg:

„Libanon, Israel und Zeugs“

Der Ausbruch des Krieges zwischen Israel und irgendwelchen Typen aus der Nachbarschaft beschäftigt einen bestimmten Teil der Bloggerszene, dem wohl auch ich irgendwie angehöre.

Dabei geht’s aber oft nicht um das Thema selbst, sondern eher, wer sich wie dazu positioniert. Die Herangehensweisen dabei reichen von ernstgemeinter Kritik bis hin zum Spott über die, die anderer Meinung sind. (Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Diesen Spott haben sie – und um auch hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: gemeint sind die „Israel-Solidarischen“ – sich verdient.)

Mich berührt die Thematik allerdings eher weniger und ich kann mich da auch nicht wirklich reinsteigern. Lediglich, dass manche verwirrte Gestalt noch irgendwie als emanzipatorisch („links“ ist ja auch irgendwie ein schwammiges Wort geworden, „emanzipatorisch“ aber wahrscheinlich ebenso) gilt, irritiert. Als Beispiel kann hier „Spange“ dienen, der (oder die?) sich nicht entblödet eine total peinliche, platte und vor allem sexistische Karikatur zu zeigen.
Neuerdings ist „Spange“ auch dazu übergegangen, seine (ihre?) Argumente bei einer eitlen Rassistin und geistigen Ausländeranzünderin zu beziehen.

Angesichts solcher „DiskussionspartnerInnen“ fällt es mir leicht zuzugeben, dass ich zu wenig über Israel, den Libanon und die nähere Umgebung weiß, um mich qualifiziert dazu zu äußern.

Allerdings eines kann ich glaube ich dazu sagen: Wenn die israelische Politik so „emanzipatorisch“ motiviert wäre, wie ihre deutschen Verteidiger, dann könnte ich nur ein Gegner dieser Politik sein.

Sorry, keine Zeit

15. Juli 2006

So, das wird wohl bis in etwa 1-2 Wochen der letzte Eintrag sein, ich habe nämlich wichtigeres zu tun, als diesen Blog zu bedienen.

Danach schaff ich es dann hoffentlich wieder, einen Comic zu zeichnen.

Kommunikationsguerilla at its best

12. Juli 2006

Die Überflüssigen vor Gericht? Das muss doch spaßig werden!

Weiter bei Indymedia.

Überflüssige

Zu Gast bei Antideutschen

10. Juli 2006

Ein israelischer Film-Aktivist beschwert sich bei Indymedia über Deutsche Hausbesetzer, die glauben, dass das Zeigen von israelischen Prügelbullen Antisemitismus befördern würde. Deshalb wird ihm auch bei einem Indymedia-Film-Festival das zeigen seiner Doku-Videos verweigert. Allerdings nicht von den VeranstalterInnen, sondern vom Hausplenum des besetzten Hauses. Das wiederum ist nur konsequent, denn Kritik an Israel ist dort verboten:

Das Hausplenum bietet auch anderen Gruppen kein Podium für Israelkritik, da wir den Anspruch haben, dass im Haus keine Veranstaltungen mit israelkritischem Inhalt stattfinden und wir solche Veranstaltungen, Aktionen, etc. auch nicht unterstützen wollen. Personen bzw. Gruppen, denen wir aufgrund solcher Inhalte absagen, werfen wir damit jedoch nicht pauschal Antisemitismus vor.

Quelle: http://topf.squat.net/

Immerhin wird also z.B. israelischen Linken zumindest nicht pauschal Antisemitismus vorgeworfen, was diese aber wohl auch nicht daran hindern wird, für das Hausplenum umgefähr so viel Sympathie zu empfinden wie ich für Leute, die mir erklären, dass der Prügeleinsatz bei der letzten Anti-Sozialraub-Demo schon irgendwie notwendig gewesen sein wird.

Die ganze Story hier und falls das deutsche Indymedia das inzwischen gelöscht hat, nochmal bei Indymedia Israel.

Wenn neoliberale Poser herummackern…

5. Juli 2006

|00k 47 7h15, y0u |053r5!!!


My blog is worth $999,999,999.99.
How much is your blog worth, you stupid worthless shitholes?

Und das nächste Jammertal

Als gute Deutsche waren die meisten Loser von gestern (gemeint sind die deutschen Fans, die die Nationalelf und sich selbst mit Deutschland identifizieren) heute für Portugal. Tja, auch dieser Traum ist angesichts der routinierten Franzosen gescheitert.

Ich belauschte sogar zwei Frauen, die eine schlechte Sternenkonstellation „für so viel Pech“ verantwortlich glaubten.

Oh, wie ist das schön…

Selbst seriöse Radiomagazine wie Zip-FM lassen ihrer Schadenfreude über die deutsche Niederlage freien Lauf:

Hallo und herzlich willkommen zu zip fm dem bundesweiten Nachrichtenmagazin der freien Radios, heute, am 5.juni, von Radio Unerhört aus Marburg.

Gestern, 2 Minuten vor Ende der Verlängerung das 2:0 für Italien, Schade Deutschland, alles ist vorbei. Bruno der Bär der das Motto „die Welt zu Gast bei Freunden“ zu wörtlich nahm und dafür sterben musste ist damit gerächt.

„Football is coming home“, nicht mehr nach Berlin allerdings, sondern nur nach Stuttgart.

Wo es heißt dem deutsche Team im Kampf um Platz 4 zum Erfolg zu verhelfen!

Heute wollen wir aber nicht mehr über Deutschland und den Fußball reden, auf zip fm wurde schon zur genüge dazu kommentiert, gestritten und diskutiert…

stattdessen könnt ihr euch mit uns auf die folgenden Themen freuen…

Wie passend

Generiert durch den Poesie-Automaten des Kunst- und Kulturprogramms der Bundesregierung zur WM:

Bei jedem Fehlpass sind wir live dabei.
Wohin das Auge blickt nur Breitensport.
Und nicht mehr lange – bald ist es vorbei.
Denn Fußball ist viel mehr als nur ein Wort.

Loooooooooooooooser!!!!

Loser

Ein deutscher Traum

3. Juli 2006

Millionen fiebern mit der deutschen Nationalmannschaft. Oh, wenn wir doch nur Weltmeister werden würden. Ach dann, dann wäre die Welt viel schöner. Herr Müller lebt in der Zukunft und da ist Deutschland Weltmeister:

ein deutscher Traumein deutscher Traum
ein deutscher Traum
ein deutscher Traum