Obacht, ihr Zauberlehrlinge!

26. Mai 2006

Spielerisch werden Kindern und Erwachsenen die Möglichkeiten des zukünftigen Überwachungs- und Kriegsstaates nahe gebracht:

Harry-Potter-Zaubermantel könnte Wirklichkeit werden

Washington (AFP) – „Harry-Potter“-Erfinderin Joanne K. Rowling ist der Wirklichkeit möglicherweise nur einen Schritt voraus: Britische und US-Wissenschaftler glauben, dass der Zaubermantel, mit dem sich Harry Potter in seinen Abenteuern unsichtbar macht, Wirklichkeit werden könnte. „Das ist kein Science Fiction, denn die wissenschaftliche Theorie ist da“, sagte der Physiker John Pendry vom Imperial College in London, der eine Studie über den Harry-Potter-Zaubermantel mitveröffentlichte.

In der Theorie sei das Unsichtbarmachen leicht, erklärte der Elektrotechnik-
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und Informatikprofessor David Smith von der Duke-Universität in North Carolina. „Theoretisch ist alles möglich, was Harry Potter mit seinem Umhang anstellt“, sagte auch Physiker Pendry. In ihrer im US-Wissenschaftsmagazin „Science“ veröffentlichten Studie erklären die Forscher, zum Unsichtbarmachen müssten Licht- und magnetische Wellen lediglich um das verhüllte Objekt herum gelenkt werden. Wenn das Objekt das Licht nicht reflektiere, sei es für das menschliche Auge unsichtbar.

Allerdings sei es noch nicht gelungen, das hierfür notwendige Material herzustellen, schränkten die Wissenschaftler ein. Zurzeit lasse sich die Theorie allerdings noch nicht umsetzen, weil die Ingenieurswissenschaften noch nicht weit genug fortgeschritten seien. Derzeit forschen Wissenschaftler an der Herstellung von in der Natur nicht existierenden „Meta-Materialien“, die Licht nicht reflektieren und keinen Schatten werfen.

Auch wenn der Weg bis zum Zaubermantel noch weit sei, könnten die ersten unsichtbar machenden Materialien in etwa zwei Jahren zur Verfügung stehen, erklärte Pendry. Allerdings werde die erste Version sicher noch eher einem dicken Schirm ähneln als einem leichten Cape wie bei Harry Potter. Der britische Physiker forderte Wissenschaftler in aller Welt auf, „sich unserem Unternehmen anzuschließen und mit diesen neuen Ideen zu spielen“.

Die Arbeiten der an der Studie beteiligten Wissenschaftler werden teilweise vom Pentagon finanziert. Techniken zum Unsichtbarmachen hätten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im militärischen und zivilen Bereich, hieß es.

Aber sicher nix Gutes.
Vielleich müssten sich PolizistInnen aber mit solchen Mänteln nicht mehr im Nachhinein maskieren:
http://de.indymedia.org/2004/12/100676.shtml

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